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Was sind Ihre Aufgaben als Patient?

Studien zeigen, dass Patienten besser eingestellt und zufriedener sind, wenn die Therapiemaßnahmen einvernehmlich im Dialog zwischen Patient und Arzt festgelegt werden.

Was sind Ihre Aufgaben als Patient?

Nicht immer ist das was man denkt, auch das was man sagt bzw. was der andere versteht. Verstanden ist oft auch nicht einverstanden. Einverstanden ist noch nicht angewandt und beibehalten.

Gemeinsam eine Entscheidung finden

Sowohl Ärzte als auch Patienten wünschen sich mehr Zeit für eine verständliche Kommunikation. Eine gegenseitige Wertschätzung ist die Grundlage für eine gelingende Therapietreue. Sie sollten sich so gut wie möglich von Ihrem Arzt über alle Vor- und Nachteile der Behandlung aufklären lassen. Trauen Sie sich nachzufragen, wenn Sie einmal etwas nicht verstanden haben. Sprechen Sie es aktiv an, wenn Sie bestimmte Medikamente nicht bzw. nicht mehr einnehmen möchten. Wichtig ist, setzen Sie Medikamente niemals selbst ab. Fragen Sie vorher immer Ihren Arzt.

Es kommt vor, dass Ärzte Fremdwörter benutzen. Bitten Sie darum, dass man Ihnen die Zusammenhänge noch einmal in einfachen Worten erklärt und fühlen Sie sich nicht unter Zeitdruck gesetzt, weil Sie befürchten, dass Sie schon zu lange im Behandlungszimmer sind. Ihr Arzt wird versuchen, sich ausreichend Zeit für Sie und Ihre Fragen zu nehmen bzw. er wird Sie so gut er kann aufklären.

Machen Sie sich auch Notizen zu den Vor- und Nachteilen der Medikamente, um darauf später zurückzugreifen. Lassen Sie sich aufschreiben, wie oft Sie in welcher Dosis, zu welcher Uhrzeit die Medikamente in welcher Form einnehmen müssen.

Falls Sie sich doch einmal nicht trauen, Ihren Arzt etwas zu Fragen, können Sie sich auch vertrauensvoll an Ihren Apotheker oder an die Deutsche Hochdruckliga wenden. Auch Selbsthilfegruppen können helfen. Hier erhalten Patienten Anschluss zu „Mitleidenden“ und können offen und ehrlich über ihre Probleme sprechen.

Einen kompetenten und netten Arzt zu  finden, ist nicht immer einfach. In der oben genannten Checkliste sind einige Anhaltspunkte aufgeführt, die eine gute Praxis ausmachen können. Eine Liste mit Selbsthilfegruppen  finden Sie bei der Deutschen Hochdruckliga.

Bleiben Sie sich treu

Sie müssen sich bewusst sein, dass Sie die Verantwortung für Ihre Gesundheit nicht an den Arzt abgeben können, sondern selbst dafür verantwortlich sind. Ihr Arzt verordnet Ihnen zwar die passenden Medikamente auf einem Rezept. Sobald Sie dieses in der Hand halten, liegt damit auch der Erfolg der Behandlung buchstäblich in Ihren Händen.

Eine regelmäßige Blutdruckmessung zu Hause trägt maßgeblich dazu bei, dass Sie Ihre Blutdruckwerte immer im Blick und Ihre Erkrankung im Griff haben. Das gilt vor allem, wenn Sie Medikamente brauchen. Nehmen Sie Ihre Aufzeichnungen auch mit zu Ihrem Arzt.

Weder Schmerzen noch Beschwerden erinnern Sie bei Bluthochdruck daran, Ihre Medikamente zu nehmen. Dies ist der häufigste Grund für einen Behandlungsabbruch. Lassen Sie Ihre Medikamente auch nicht einfach weg, wenn Ihr Blutdruck sich verbessert hat. Bluthochdruck erfordert oft eine Jahre- oder gar lebenslange Therapie. Scheuen Sie sich nicht, Ihrem Arzt davon zu berichten, falls Sie versehentlich die Tabletteneinnahme vergessen haben sollten. Das ist eine wichtige Information für Ihren Arzt.

Auch wenn Sie die verordneten Tabletten nicht gut vertragen sollten, ist das kein Grund, die Therapie abzubrechen. Vielmehr sollten Sie sich vertrauensvoll an Ihren Arzt wenden und mit ihm gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen. Ihr Arzt kann nur dann nach alternativen Behandlungsoptionen suchen, wenn Sie ihm ehrlich von Ihren Problemen und Erfahrungen berichten.

Die konsequente Einnahme der vom Arzt verschriebenen Tabletten ist grundsätzlich eine der wichtigsten Maßnahmen, mit der Sie die Behandlung persönlich und aktiv unterstützen können.

Viele Patienten halten sich nicht an die Vorgabe ihrer Ärzte, sondern schummeln. Patienten können sehr erfinderisch sein, wenn es darum geht, dem Arzt eine gute Mitarbeit vorzugaukeln. So befolgen sie die Therapieanweisungen nur kurz vor einem Arztbesuch, unterlassen dies aber sonst. Oder sie gönnen sich „Arzneimittelferien“ und nehmen für ein paar Tage keine Tabletten ein.

Medikamente dauerhaft richtig einzunehmen, fällt vielen Menschen schwer. Es gibt jedoch verschiedene Dinge, die die Einnahme erleichtern können:

  • Regelmäßige Arzttermine, um den Verlauf der Behandlung zu besprechen.
  • Lassen Sie sich einen Medikationsplan geben.
  • Tablettenbehälter mit Fächern für jeden Tag.
  • Eine feste Tagesstruktur. Ein fester Einnahmeplan.
  • Erinnerungshilfen zur Tabletteneinnahme durch einen Wecker oder eine Erinnerungs-App.
  • Unterstützung durch die Familie.

Vergessen Sie auch nicht die tägliche Blutdruckmessung. Auch wenn Sie bereit sind, die verordneten Medikamente einzunehmen, kann es zu Einnahmefehlern kommen. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt genau erklären, wie und warum Sie Ihre Medikamente einnehmen sollen. Dies gilt auch dann, wenn Sie die Packungsbeilage nicht verstehen.

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