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Was kann noch für eine erfolgreiche Behandlung wichtig sein?

Wenn Sie bereit sind, sich mit Ihrer Krankheit auseinander zu setzen, wird es Ihnen leichter fallen, die Einnahme von Medikamenten zu akzeptieren, da Sie wissen, wie wichtig die genaue Anwendung für Ihre Gesundheit ist.

Was könnte noch wichtig sein?

Krankheitsbewältigung – Mentale Widerstandskräfte stärken

Bluthochdruck tut nicht weh. Das macht ihn so gefährlich. „Mir tut nichts weh.” „Ich würde ja Medikamente nehmen, wenn ich Beschwerden hätte. Mir tut aber nichts weh.“ Das ist eine immer wieder zu hörende Aussage. Oft ist auch zu hören „Die Blutdrucksenker machen mich erst krank. Ich komme mit den Nebenwirkungen nicht zurecht“. Es ist wichtig, eine Krankheit zu verstehen, um mit ihr umzugehen. Letztendlich ist es nicht nur das Wissen um die Krankheit, sondern auch die Einstellung und Haltung, die bei der Krankheitsbewältigung hilft.

Elemente der Krankheitsbewältigung

Jeder Mensch hat seine persönlichen Strategien zur Krankheitsbewältigung. Wenn Sie bereit sind, sich mit Ihrer Krankheit auseinander zu setzen, wird Ihnen auch die Krankheitsbewältigung leichter fallen. Es gibt typische Verhaltensmuster, die Sie kennen sollten.

Die nachfolgenden Phasen können, müssen aber nicht aufeinander folgen. Sie können parallel verlaufen und sich auch wiederholen. Das Wissen um die Phasen kann bei der Krankheitsbewältigung helfen.

  • Verleugnen: „Mein Arzt hat falsch gemessen, ich habe doch keinen zu hohen Blutdruck.“ „Meine Blutdruckwerte werden sicher bald wieder besser werden.“ „Das Blutdruckmessgerät misst falsch.“
  • Verhandeln (mit dem Schicksal): „Ich brauche doch keine blutdrucksenkenden Medikamente, da muss es doch noch etwas anderes geben!“ „Ich höre sofort mit dem Rauchen und Trinken auf, dann wird alles sofort besser.“ „Mir wird schon nichts passieren, es tut ja nicht weh.“ „Jetzt messe ich gleich nochmal meinen Blutdruck, dann wird er wieder besser.“
  • Verfluchen (Aggression): „Warum gerade ich, ich habe immer gesund gelebt und möchte keine blutdrucksenkenden Medikamente nehmen.“ „Ich glaube keinem Arzt mehr. Mein Arzt nimmt mich gar nicht ernst. Er behandelt mich wie ein Idiot. “ „Das liegt alles an meinem Job und dem beruflichen Stress.“
  • Vermissen (Trauer): „Warum ich ... .“ „Ich werde nie wieder normal ... .“ „Mein Herz ist geschädigt, ich kann nie mehr Sport machen.“
  • Akzeptieren: „Ich habe diese Krankheit, ich werde damit leben und finde mich damit zurecht.“ „Ich werde auch wieder Sport machen können.“

Wie Sie Ihre Widerstandskräfte stärken können

Manche Menschen werden bei Krisen, Krankheit, Misserfolgen bzw. Druck und Ärger leichter aus der Bahn geworfen als andere. Sieben Persönlichkeitsmerkmale werden mit einer starken Widerstandskraft (Resilienz) in Verbindung gebracht: Die mentale Widerstandskraft ist bei Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt. Die Grundlagen werden in der Kindheit gelegt.

Wer in jungen Jahren als Kind Wertschätzung, Ermutigung und Unterstützung erfährt, wird psychisch widerstandsfähiger werden. Es braucht Zeit, um verfestigte Denk- und Handlungsmuster zu verändern. Es gibt aber Übungen, wie Sie Ihre psychische Widerstandskraft stärken können. Damit werden Sie vermutlich nicht von Ihrem Medikamentenbedarf wegkommen. Durch die Stärkung Ihrer Widerstandskräfte werden Sie sich aber vielleicht besser organisieren können, Sie nehmen regelmäßiger Ihre Tabletten ein oder finden zu mehr Gelassenheit.

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