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Was kann Ihr Arzt für Sie tun?

Ihr Arzt sollte sich die Zeit nehmen, um Sie über Bluthochdruck aufzuklären und Sie über die Ziele der Behandlung und über die verordneten Arzneimittel zu informieren.

Was kann Ihr Arzt für Sie tun?

Praxisblutdruckmessung

Wichtig ist, dass Ihr Arzt eine korrekte Diagnose stellt. Nicht immer sind die in der Arztpraxis gemessenen Blutdruckwerte zuverlässig. In nicht wenigen Fällen liegen die in der Arztpraxis gemessenen Werte über Ihren tatsächlichen Blutdruckwerten. Das kann daran liegen, dass Sie besonders aufgeregt sind, wenn Sie den Arzt sehen. Man spricht deshalb auch von Weißkittelhypertonie.

Die in der Praxis gemessenen Blutdruckwerte können aber auch unter Ihren tatsächlichen Blutdruckwerten liegen (maskierte Hypertonie). Möglicherweise fühlen Sie sich bei Ihrem Arzt besonders sicher und können sich entspannen, was Ihnen zu Hause im Alltag weniger gelingt.

Aus diesen Gründen ist es wichtig, dass Sie auch selbst zu Hause regelmäßig Ihren Blutdruck messen, aufschreiben und zum Gespräch mit Ihrem Arzt mitbringen. Möglicherweise wird Ihr Arzt Ihnen auch eine Langzeitblutdruckmessung über vierundzwanzig Stunden empfehlen. In diesen Fällen legt Ihnen Ihr Arzt das Blutdruckmessgerät an.

Das Gerät nimmt in der Regel tagsüber alle 15 Minuten eine Messung vor bzw. nachts in einem längeren Abstand. Durch die Langzeitblutdruckmessung lässt sich die Weißkittelhypertonie und maskierte Hypertonie ausschließen. In der Regel fällt Ihr Blutdruck nachts ab. Durch die nächtliche Messung kann die Tag-/ Nachtabsenkung analysiert werden.

Ihr Arzt sollte Sie kennen

Ihr Arzt sollte sich die Zeit nehmen, um Sie über Bluthochdruck aufzuklären und Ihnen Informationen zu den Zielen der Behandlung und über die verordneten Arzneimittel zu geben. Das Ziel der Behandlung sollte für Sie erkennbar, erzielbar und erstrebenswert sein. Damit Ihr Arzt den zu hohen Blutdruck optimal behandeln kann, sollte er nicht nur Ihre Vorerkrankungen, sondern auch Ihren Lebensstil kennen.

Wie Sie sich ernähren, ob Sie sich regelmäßig bewegen, Stress im Beruf oder im Privatleben haben, spielen bei der Therapie eine wichtige Rolle. Wenn Ihre Arbeit durch Schichtarbeit bestimmt ist, sollten Sie ihm das erzählen. Er muss wissen, ob Sie viel unterwegs auf Reisen sind bzw. sich in unterschiedlichen Zeitzonen bewegen. Auch wenn Sie andere Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, sollten Sie dies Ihrem Arzt mitteilen. Nur so kann er Sie optimal behandeln und mit Ihnen gemeinsam einen Behandlungsplan entwickeln, der genau zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt.

In einer guten Arzt-/Patientenbeziehung bilden Arzt und Patient ein Team. Der Patient gibt das Ziel der Behandlung vor, der Arzt unterstützt und begleitet seinen Patienten.

Passende Medikamente zum richtigen Zeitpunkt

Lassen Sie sich vom Arzt einen Medikationsplan ausdrucken, in dem festgehalten ist, wann Sie in welcher Dosierung und in welcher Form Ihre Medikamente einnehmen sollen. Einige Medikamente müssen Sie vor, andere während bzw. nach dem Essen einnehmen. Auch das ist zu beachten und sollte darin aufgeführt sein.

Mit zunehmendem Tablettenbedarf steigt das Risiko, dass Tabletten vergessen oder weggelassen werden. Oft lassen sich übrigens durch die Kombination von verschiedenen Wirkstoffen in einer niedrigeren Dosierung die Nebenwirkungen reduzieren. Falls mehrere Wirkstoffe erforderlich sind, kommt auch eine Tablette in Frage, die mehrere Wirkstoffe beinhaltet (sogenannte Multipille). Diese hat den Vorteil, dass Sie nur einmal an die Einnahme denken müssen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über diese Möglichkeit.

Sprechen Sie offen mit Ihrem Arzt

Bitte bedenken Sie, Ihr Arzt kann Ihnen nicht ansehen, ob Sie Ihre Medikamente nehmen oder nicht. Das führt nicht selten dazu, dass Ärzte wegen schlechter Blutdruckwerte zusätzliche Tabletten verschreiben, ohne zu wissen, dass die zuvor verschriebenen Medikamente nicht genommen wurden. Das kann Ihre Gesundheit gefährden.

In jedem Fall sollte Ihr Arzt nach der Diagnose Bluthochdruck einen Folgetermin mit Ihnen vereinbaren, um mit Ihnen zusammen zu klären, wie Sie mit den Tabletten zurechtkommen bzw. welche Lebensstilmaßnahmen Sie angegangen sind.

Sie sollten auf keinem Fall das Gefühl haben, dass Sie einfach nur Tabletten bekommen und es Ihrem Arzt egal ist, ob Sie diese nehmen, ob sie Wirkung zeigen oder gar Nebenwirkungen verursachen. Wenn Sie mit Ihrem Arzt gemeinsam über die Behandlung entscheiden, wird das Ihrem Blutdruck gut tun.

Fragen Sie nach weiteren Informationsangeboten

Vielleicht bietet Ihr Arzt auch eine Schulung, eine offene Hypertonie-Sprechstunde bzw. ein Arzt-/ Patientenseminar mit Diskussionsmöglichkeiten an. Diese Zusatzangebote können dabei helfen, die Therapietreue zu verbessern. Denn informierte Patienten setzen die Empfehlungen der Ärzte nachhaltiger um.

Auch die Weitergabe von Informationsmaterial in Form von Broschüren oder Internetadressen ist eine sinnvolle Unterstützung, damit Sie sich weiter über das Thema Bluthochduck informieren können. Weitere Informationen und Broschüren können Sie auch bei der Deutschen Hochdruckliga unter www.hochdruckliga.de erhalten.

Durch Schulungen und Hypertonie-Sprechstunden wird das Verständnis für die Behandlungsnotwendigkeit gestärkt. Hier erlernen Betroffene selbst die Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen. Sie werden dadurch motiviert, selbst einen wertvollen Beitrag zur Erreichung ihrer Zielwerte zu leisten.

Die Schulung hilft dabei, die Blutdruckkontrolle und die Therapietreue zu erhöhen. In der Schulung wird Ihnen das Wissen geboten, damit Sie ihren Bluthochdruck als eine ernste Erkrankung wahrnehmen können. Dabei werden Sie so begleitet, dass Sie selbst Wege finden können, um mit der Erkrankung besser umgehen zu können.

Angebote der Krankenkassen

Gesetzlich Krankenversicherte haben ab dem 35. Geburtstag alle zwei Jahre Anspruch auf einen „Gesundheits-Check-up“. Diese Untersuchung soll frühzeitig Anzeichen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Nierenerkrankungen erkennen. Im Rahmen des Check-up wird unter anderem der Blutdruck gemessen sowie Blut und Urin untersucht.

Die gesetzlichen Krankenkassen bieten ihren Versicherten darüber hinaus zusätzliche Präventionsangebote an. Das können Kurse zur gesunden Ernährung, Bewegungsangebote oder Entspannungskurse in analoger oder digitaler Form sein. Fragen Sie am besten direkt bei Ihrer Krankenkasse nach.

Angebote der Rentenversicherungen

Auch die Rentenversicherungsträger bieten Präventionsleistungen zur Sicherung der Arbeitsfähigkeit an. Die entsprechenden Vorgaben wurden Ende 2016 präzisiert und werden derzeit überarbeitet. Fragen Sie am besten direkt konkret bei Ihrem Rentenversicherungsträger nach.

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